Zu Beginn der Planungen unseres Hauses hatten wir Hoffnungen, ein Passivhaus oder gar ein Nullenergiehaus bauen zu können. Jedoch zwang uns die Begrenztheit unserer finanziellen Möglichkeiten zu Kompromissen. Zum Beispiel mussten wir auf ein Blockheizkraftwerk und auf Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung verzichten (letztere wurde nur in wenigen Wohnungen eingebaut).
Am Ende freuen wir uns darüber, dass es uns als Gemeinschaft gelungen ist, ein Effizienzhaus 70 mit der folgenden Energieausstattung zu bauen:
●   Eine Holzpelletheizung sorgt in Verbindung mit einer Gasbrennwert-Anlage für Spitzenlasten für die Beheizung unseres Hauses.
●   Mit einer Solarthermieanlage (Vakuumröhrenkollektoren auf einer Fläche von 46 m²) bereiten wir unser warmes Wasser.
●   Darüber hinaus haben sich einige unserer Mitglieder zu einer „Wohnmix-Solarenergie-GbR“ zusammengeschlossen und eine Photovoltaik-Anlage mit „Schott“-Modulen auf dem Schrägdach und „Sharp“-Modulen auf dem oberen Flachdach installieren lassen. Die Gesamtleistung der Anlage liegt bei 21,27 kwp. Damit können wir etwa ein Drittel unseres gesamten Stromverbrauchs selbst erzeugen. Unseren Solarstrom verbrauchen wir auch selbst, und zwar in allen Wohnungen unseres Hauses. Die übrigen zwei Drittel unseres Stromverbrauchs kaufen wir hinzu.
   Im Vergleich zu klassischen Oldenburger „Hundehütten“ oder Standard-Mehrfamilienhäusern ist der Energiebedarf in unserem hoch gedämmten Haus deutlich geringer. Und es entsteht durch unsere regenerative Energieerzeugung auch eine sehr viel geringere CO²-Belastung für das Klima als in herkömmlichen Wohngebäuden.
   Über unser „Anheizfest“ am 6. Januar 2012 berichtete der lokale Sender „DialogikTV“. Hier das Video!